Die LiKe Healthcare Research GmbH bietet Ihnen eine umfangreiche Expertise in Forschung und Beratung im Gesundheitswesen.
Haben Sie eine visionäre Idee im Bereich Digital Health, die Sie evaluieren lassen möchten? Oder suchen Sie nach einem kompetenten Partner für die wissenschaftliche Begleitung im Zuge der Implementierung einer komplexen Intervention? Wir unterstützen Sie als Experte für angewandte Versorgungsforschung auch bei der Realisierung einer interdisziplinären und sektorenübergreifenden Versorgung oder beim Auf- und Ausbau eines erfolgreichen multiprofessionellen Netzwerks.
Mit individuellen Konzepten begleitet die LiKe Healthcare Research GmbH Sie bei der Umsetzung und Evaluation Ihrer Idee. Lassen Sie uns gemeinsam Ihre Vision verwirklichen und ein zukunftsfähiges Gesundheitssystem mitgestalten.
LiKe Healthcare Research GmbH
Charlottenbrunner Str. 5 A 14193 Berlin
+49 170 3092126
Die Versorgungsforschung beinhaltet beispielsweise die Analyse der gesundheitlichen Versorgung der Bevölkerung oder einer ausgewählten Population, die Entwicklung und wissenschaftliche Begleitung von neuen Versorgungskonzepten oder auch die Evaluation von neuen Versorgungsformen unter Alltagsbedingungen.
Es werden verschiedene quantitative und qualitative Forschungsmethoden angewendet, um die Forschungsfragen zu beantworten. Interessante Fragestellungen können unter anderem die Inanspruchnahme von gesundheitlichen Leistungen, die Verbesserung der Lebensqualität oder die Reduktion von Kosten sein.
Die LiKe Healthcare Research GmbH übernimmt sämtliche Tätigkeiten von der Entwicklung und Konzeption über die Durchführung bis hin zur Analyse und Aufbereitung der Ergebnisse gemäß den Anforderungen der Gesundheitspolitik, der Leistungserbringenden, der Krankenkassen oder der pharmazeutischen sowie medizintechnischen Industrie und weiteren Akteuren im Gesundheitssystem.
Leistungsspektrum
Evaluationen sind ein wichtiger Bestandteil der Versorgungsforschung, da sie die Wirksamkeit, Wirtschaftlichkeit und Umsetzbarkeit von (neuen) Versorgungsformen bewerten. In der Ergebnisevaluation werden verschiedene Outcomes betrachtet, z. B. die Krankheitsaktivität, die Verringerung von Symptomen oder die Verbesserung der Lebensqualität. Die gesundheitsökonomische Evaluation beinhaltet die Analyse der Krankheitskosten oder der Kosten-Nutzen-Relation von neuen Interventionen. Die Prozessevaluation konzentriert sich auf die wissenschaftliche Begleitung während der Implementierung.
Die LiKe Healthcare Research GmbH bietet Ihnen eine umfassende Evaluation Ihrer Idee an – mit einer Ergebnisevaluation, einer gesundheitsökonomischen Evaluation und einer Prozessevaluation. Wir nutzen hierzu gern ein Mixed-Methods Design, in dem miteinander kombinierte quantitative und qualitative Forschungsmethoden zur Erhebung und Auswertung von Daten verwendet werden.
Leistungsspektrum
Die Digitalisierung im Gesundheitswesen eröffnet eine Vielzahl an Möglichkeiten, um die Qualität der Versorgung zu verbessern. Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA), Digitale Pflegeanwendungen (DiPA), Robotik und Künstliche Intelligenz (KI) werden zunehmend zur Unterstützung der Versorgung eingesetzt, um die Versorgungsqualität zu verbessern und die Kosten zu senken. Dabei sind digitale Lösungen oft Teil von komplexen Interventionen.
Leistungsspektrum
Komplexe Interventionen bestehen aus einer Vielzahl interagierender Komponenten und schließen eine hohe Anzahl involvierter (Patienten-)Gruppen, Leistungserbringende, Organisationen oder weitere Akteure aus unterschiedlichen Kontexten und Settings des Gesundheitssystems ein. Komplexe Interventionen erfordern dabei meist interdisziplinäre und sektorenübergreifende Versorgung, um eine koordinierte und kontinuierliche Versorgung zu gewährleisten.
Leistungsspektrum
Interdisziplinäre und sektorenübergreifende Versorgung ist ein Ansatz zur Verbesserung der Versorgungsqualität. Durch die Zusammenarbeit von verschiedenen Fachdisziplinen aus ggf. unterschiedlichen Sektoren wird eine integrierte, koordinierte und kontinuierliche Versorgung der Patient*innen ermöglicht, die den spezifischen Bedürfnissen des Einzelnen gerecht wird. In jüngster Zeit spiegelt sich der Gedanke der interdisziplinären und sektorenübergreifenden Versorgung auch in Netzwerken wider.
Leistungsspektrum
In Deutschland bilden sich zunehmend multidisziplinäre Versorgungsnetzwerke bestehend aus verschiedenen Leistungserbringenden wie zum Beispiel Ärzt*innen unterschiedlicher Fachdisziplinen, Psychotherapeut*innen, Physiotherapeut*innen, Ergotherapeut*innen, Logopäd*innen, Apotheker*innen und anderen Akteuren im Gesundheitswesen zur Verbesserung der Versorgung von Patient*innen.
Leistungsspektrum
In Zusammenarbeit mit dem Parkinsonnetz Rhein-Neckar+ (PNRN+) und dem SRH Kurpfalzkrankenhaus Heidelberg soll der Status Quo der Versorgungssituation von Parkinson-Patient*innen in der Rhein-Neckar-Region erhoben werden. Dafür werden im Rahmen einer Querschnittstudie Betroffene sowie ihre Angehörige mithilfe validierter Fragebögen befragt.
Ziel ist es, die Versorgungssituation der Parkinson-Patient*innen innerhalb der Region zu erfassen und die Belastung der Angehörigen zu messen, um potenzielle Bedarfe in der Parkinson-Versorgung der Region aufzudecken und dem regionalen Parkinsonnetzwerk neue Erkenntnisse zu liefern.
Im Rahmen einer schriftlichen fragebogenbasierten Befragung werden die Lebensqualität, der Gesundheitszustand und das Inanspruchnahmeverhalten gesundheitsbezogener Leistungen der Parkinson-Betroffenen erhoben. Die Angehörigen der Parkinson-Patient*innen werden zeitgleich über ihre Belastung befragt. Die LiKe Healthcare Research GmbH begleitet das Projekt von der Studienplanung, über die Befragung der Betroffenen und ihren Angehörigen bis zur Datenaufbereitung und -auswertung.
Laufzeit: 10/2023 bis 09/2024
Versorgungssituation von Parkinson-Patient*innen in der Metropolregion Rhein-Neckar
In der Versorgungsforschungsstudie „Multidimensionale Versorgungsverbesserung durch digitale Sprachtherapie in gemischten GRuppen bei APhasie und PArkinson (GRAPPA)“ soll zum einen mittels einer Versorgungsstudie die aktuelle ambulante logopädische Versorgungssituation von Personen mit Aphasie (PAP) und Personen mit idiopathischem Parkinson-Syndrom (PIPS) analysiert werden. Der Fokus liegt dabei auf einem Vergleich zwischen sprachlich-kommunikativer Gruppentherapie und individueller sprachlich-kommunikativer Therapie.
Zum anderen soll mittels einer Machbarkeitsstudie eine Evaluation von Durchführbarkeit und Erfolg logopädischer Gruppentherapie erfolgen. Dabei soll untersucht werden, welche Anforderungen eine für die Regelversorgung praktikable (digitale) ambulante Gruppentherapie von PAP und PIPS an die Leistungserbringenden stellt. Die dafür relevanten Kriterien werden dabei bereits in der Versorgungsstudie abgeleitet.
Zudem wird untersucht, ob eine sprachlich-kommunikative Gruppentherapie im gemischten Setting mit PAP und PIPS machbar und effektiv ist. Ebenso soll untersucht werden, ob eine digitale Gruppentherapie mit Schwerpunkt der Verbesserung von Sprache und Kommunikation machbar und wirksam ist. Dabei steht insbesondere die Frage im Fokus, ob die Effektivität digitaler und analoger Ansätze äquivalent ist.
Die LiKe Healthcare Research GmbH übernimmt bei dieser Versorgungsforschungsstudie die Führung bei der Versorgungsstudie. Hierfür wird ein Mixed-Methods-Ansatz verfolgt, indem qualitative und quantitative Forschungsmethoden miteinander kombiniert werden. Zunächst werden digitale Fokusgruppen durchgeführt und ausgewertet, um qualitative Erkenntnisse zu gewinnen. Diese bilden die Grundlage für die Entwicklung eines Online-Fragebogens mit spezifischen Items (geschlossene und offene Fragen), ergänzt durch standardisierte, validierte Fragebögen. Der Fragebogen wird für eine bundesweite Befragung von ambulant tätigen Logopäd:innen konzipiert.
Laufzeit: 01/2025 bis 12/2027
Weitere Informationen: www.innovationsfonds.g-ba.de
Multidimensionale Versorgungsverbesserung durch digitale Sprachtherapie in gemischten GRuppen bei APhasie und PArkinson
In der Versorgungsforschungsstudie „Plötzlicher Herztod – was dann?“ soll die aktuelle Versorgungssituation von Angehörigen eines am plötzlichen Herztod verstorbenen jungen Menschen unter 50 Jahren (engl.: „sudden cardiac death in the young“; SCDY) systematisch erfasst werden. Somit sollen erstmals die in Anspruch genommenen Leistungen der Angehörigen eines SCDY-Verstorbenen erhoben werden. Dabei soll vor allem ermittelt werden, welche Behandlungsbedürfnisse aus Sicht der Angehörigen bestehen, sodass analysiert werden kann, welche Faktoren die Inanspruchnahme determinieren und welche Hürden und Barrieren in der Versorgung der Angehörigen eines am SCDY-Verstorbenen bestehen. Ebenso soll auch die subjektive psychische Belastung der Angehörigen und der speziell daraus resultierende Versorgungsbedarf erfasst werden. Abschließend sollen Handlungsempfehlungen für eine bedarfsgerechte, effiziente und ressourcen-optimierte Versorgung der betroffenen Familien in Deutschland abgeleitet werden.
Die LiKe Healthcare Research GmbH führt diese Querschnittsstudie gemeinsam mit dem Zentrum für plötzlichen Herztod und Kardiogenetik der Universitätsmedizin Frankfurt durch. Dabei unterstützt die LiKe Healthcare Research GmbH bei der Entwicklung eines Online-Fragebogens, begleitet die Datenerhebung und führt die Datenanalyse durch.
Laufzeit: 12/2024 bis 02/2026
Mit dem NextGen-Projekt (Integration genomzentrierter multimodaler Daten in der personalisierten Herz-Kreislauf-Medizin – Tools der nächsten Generation) wird das Ziel verfolgt, Tools für verschiedene Anwendungsfälle in der Herz-Kreislauf-Medizin zu entwickeln und zu prüfen.
Im Bereich der personalisierten Medizin, die immer mehr an Bedeutung gewinnt, sollen diese Tools dabei helfen, die Lebensqualität von Erkrankten zu verbessern und gleichzeitig die Gesundheitskosten zu senken.
Vorgesehen im Rahmen des Projekts sind beispielsweise eine Toolbox für die Integration multimodaler Daten, zugängliche Tools für die Genomdatenanalyse, verschiedene Konzepte für die verbesserte klinische Wirksamkeit der Variantenpriorisierung, geprüfte Verfahren für die skalierbare Wiederherstellung von Genomdaten sowie Lösungen für eine optimierte Auffindbarkeit und Verwaltung von Daten.
Den Schwerpunkt bei diesem Projekt bildet die Integration einer großen Anzahl von Anwendungsdaten aus der Herz-Kreislauf-Medizin in KI-Modelle, mit deren Hilfe ein thematischer Raum für Gesundheitsdaten inklusive Funktionen für das operative und technische Management geschaffen werden soll.
Dieses Konzept birgt den Vorteil, dass einige Hindernisse umgangen werden können, wie z. B. Beschränkungen durch Auflagen in Bezug auf Datenschutz und Governance, Herausforderungen aufgrund einer Vielzahl von Normen und Datenformaten oder die Komplexität der zugrunde liegenden Daten.
Bei diesem Projekt bringt die LiKe Healthcare Research GmbH die gesundheitsökonomische Perspektive ein.
Laufzeit: 01/2025 bis 12/2027
Weitere Informationen: www.nextgentools.eu
Horizon Europe-Finanzierung: Das Projekt NextGen wird durch Horizon Europe der Europäischen Union unter dem Förderkennzeichen Nr. 101136962 finanziert. UKRI-Finanzierung: Das Projekt NextGen wird durch UK Research and Innovation (UKRI) im Rahmen der Horizon Europe-Finanzierungsgarantie der britischen Regierung finanziert [Förderkennzeichen Nr. 10104323 und 10098097]. SERI-Finanzierung: Das Projekt NextGen wird durch das Schweizer Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SERI) finanziert.
Next Generation Tools for Genome-Centric Multimodal Data Integration in Personalised Cardiovascular Medicine
In dem Projekt „Digitale Gesundheitsanwendungen als moderne Versorgungsalternative in der ambulanten ärztlichen Behandlung von muskuloskelettalen Erkrankungen“ (DiGAmove) soll anhand von GKV-Routinedaten der Einsatz von Digitalen Gesundheitsanwendungen (DiGA) für die Behandlung muskuloskelettaler Erkrankungen in der Regelversorgung – im Kontext analoger Behandlungsmöglichkeiten – untersucht werden.
Dabei soll der Frage nachgegangen werden, ob DiGA für muskuloskelettale Erkrankungen allein oder ergänzend als Add-on zu Therapieangeboten wie der Physiotherapie verordnet werden. Im Rahmen der Routinedatenanalyse werden die Inanspruchnahme von gesundheitlichen Leistungen und die Kosten vor und nach der DiGA-Verordnung betrachtet.
Die LiKe Healthcare Research GmbH bringt Expertise und Erfahrung in der Durchführung von Sekundärdatenanalysen in das Projekt DiGAmove ein und beteiligt sich intensiv an der gesundheitsökonomischen Diskussion.
Laufzeit: 01/2023 bis 12/2023
Digitale Gesundheitsanwendungen als moderne Versorgungsalternative in der ambulanten ärztlichen Behandlung von muskuloskelettalen Erkrankungen
In dem Projekt „Proaktive statt reaktive Symptomerkennung bei Parkinson-Patientinnen und Patienten“ (ParkProReakt) soll eine digital-gestützte integrierte Versorgung entwickelt, umgesetzt und evaluiert werden. Die digitale Lösung umfasst eine mobile Anwendung (App), körpernahe Sensoren in einem Wearable (SOMNOWatch), ein Videotherapiegerät, ein serverbasiertes Datenintegrationszentrum und eine Webplattform im Sinne einer Interaktions- und Informationsplattform für Patient*innen und ihre Angehörigen, Ärzt*innen, Therapeut*innen, Mitarbeiter*innen der Pflegedienste und Parkinson-Nurses.
Ziel ist es, durch eine digital-gestützte integrierte Versorgung eine Verbesserung der Versorgung von Parkinson-Patient*innen sowie eine messbar verbesserte Lebensqualität der Patient*innen zu erreichen. Durch die neue Versorgungsform sollen Symptomänderungen im Krankheitsverlauf frühzeitig und proaktiv erkannt und den Patient*innen Handlungsstrategien an die Hand gegeben werden, um den Krankheitsverlauf somit günstig zu beeinflussen.
Im Rahmen der Evaluation werden eine Ergebnisevaluation, eine Programm- und Prozessevaluation und eine gesundheitsökonomische Evaluation umgesetzt. Die LiKe Healthcare Research GmbH ist mit der Durchführung der gesundheitsökonomischen Evaluation beauftragt. Zum einen werden Primärdaten genutzt, indem ein Fragebogen zur Erhebung der Lebensqualität und ein Fragebogen zur Erfassung der Inanspruchnahme von medizinischen und nicht-medizinischen Versorgungsleistungen eingesetzt werden. Zum anderen werden Sekundärdaten in Form von GKV-Routinedaten der beteiligten gesetzlichen Krankenversicherung verwendet, um die Inanspruchnahme von gesundheitlichen Leistungen sowie die Kosten zu analysieren.
Laufzeit: 01/2023 bis 12/2024
Weitere Informationen: www.innovationsfonds.g-ba.de
Proaktive statt reaktive Symptomerkennung bei Parkinson-Patientinnen und Patienten
Das Projekt „Ganzheitliche Versorgung von Patientinnen und Patienten mit Atopischer Dermatitis“ (ADCompanion) möchte durch die Implementierung eines digitalen Versorgungsmodells für Patient*innen mit atopischer Dermatitis (AD) einen wohnortunabhängigen Zugang zu ganzheitlicher und kontinuierlicher Behandlung sicherstellen. Hierzu erhalten die Patient*innen bzw. ihre Bezugspersonen eine begleitende App. Diese App beinhaltet validierte Schulungsinhalte sowie ein Symptom- und Triggertagebuch. Zudem werden individuelle Online-Beratungen in den Bereichen Pflege, Ernährung und Psychosoziales angeboten.
Ziel ist es, durch einen ortsunabhängigen Zugang zu digital bereitgestellten Schulungsprogrammen eine Verbesserung des Krankheitsverlaufs bei Patient*innen mit atopischer Dermatitis und eine Erhöhung der Lebensqualität zu zeigen.
Im Rahmen der Evaluation sind eine Ergebnisevaluation, eine gesundheitsökonomische Evaluation und eine Prozessevaluation vorgesehen. Die LiKe Healthcare Research GmbH übernimmt die Prozessevaluation. In der Prozessevaluation wird ein Mixed-Methods-Ansatz verfolgt, indem quantitative und qualitative Forschungsmethoden kombiniert werden. Zusätzlich zu einer Patientenbefragung werden Fokusgruppen mit Bezugspersonen von erkrankten Kindern, mit erkrankten Jugendlichen im Alter von 12-17 Jahren und erkrankten Erwachsenen durchgeführt. Daneben werden mit den beteiligten Ärzt*innen sowie den involvierten Pflegeberater*innen, Ernährungsberater*innen und Psycholog*innen leitfadengestützte Interviews geführt.
Laufzeit: 01/2023 bis 01/2025
Weitere Informationen: www.innovationsfonds.g-ba.de
Das „Modellprojekt zur Intensivierten Interprofessionellen Ambulanten Therapie Geriatrischer Patient*innen“ (InATheGer) möchte die ambulante Versorgung von älteren Patient*innen durch ein standardisiertes interprofessionelles Behandlungsangebot verbessern. Dieses Angebot umfasst individuell zugeschnittene Heilmittelbehandlungen, eine Ernährungsberatung oder auch Sehhilfen- und Hörgeräteanpassungen. Über einen Zeitraum von 14 Wochen werden diese gesundheitlichen Leistungen an ca. 20 Tagen für Patient*innen über 70 Jahre angeboten. Es wird dabei sichergestellt, dass auch mobilitätseingeschränkte Patient*innen Zugang zu diesen neuen Angeboten erhalten
Ziel dieses Behandlungskonzeptes ist es, ambulante, wohnortnahe Beratungs- und Behandlungsangebote von nicht-ärztlichen Gesundheitsberufen gebündelt in einem hausärztlich geleiteten Behandlungszentrum koordiniert zu erbringen. So werden Hausärzt*innen in ländlichen Regionen von Mecklenburg-Vorpommern unterstützt und entlastet. Durch die neuen Beratungs- und Behandlungsangebote kann die Selbständigkeit in den funktionellen und kognitiven Alltagsfunktionen der Patient*innen verbessert werden.
Vorgesehen im Rahmen des Projekts sind beispielsweise eine Toolbox für die Integration multimodaler Daten, zugängliche Tools für die Genomdatenanalyse, verschiedene Konzepte für die verbesserte klinische Wirksamkeit der Variantenpriorisierung, geprüfte Verfahren für die skalierbare Wiederherstellung von Genomdaten sowie Lösungen für eine optimierte Auffindbarkeit und Verwaltung von Daten.
Das Vorhaben wird durch eine Ergebnisevaluation, eine gesundheitsökonomische Evaluation und eine Prozessevaluation wissenschaftlich begleitet. Die LiKe Healthcare Research GmbH führt in dem Projekt InATheGer die gesundheitsökonomische Evaluation durch. Hierzu werden eigens Daten erhoben, z.B. zur Erfassung der Mobilität und Selbständigkeit in den Alltagsfunktionen, zur Erhebung der Lebensqualität und zur Inanspruchnahme von medizinischen und nicht-medizinischen Versorgungsleistungen inkl. Pflegeleistungen. Daneben werden zusätzlich GKV-Routinedaten der Techniker Krankenkasse (TK) genutzt, um sowohl die Inanspruchnahme von gesundheitlichen Leistungen als auch die Kosten zu analysieren.
Laufzeit: 07/2024 bis 06/2027
Weitere Informationen: innovationsfonds.g-ba.de
Modellprojekt zur Intensivierten Interprofessionellen Ambulanten Therapie Geriatrischer Patient*innen
Entdecken Sie unsere Publikationen aus der Versorgungsforschung bzw. zu interessanten Evaluationen von (neuen) Versorgungsformen. Erhalten Sie Einblicke in die bisherigen Arbeiten des Teams und zu innovativen Lösungen für das Gesundheitswesen.
Frey, S., Schmitz, A., Schneider, U., Kerkemeyer, L., & Weltermann, B. (2025)
JMIR mHealth and uHealth, 13, e63935
Frey, S., Schmitz, A., Schneider, U., Kerkemeyer, L., & Weltermann, B. (2025)
Digital health, 11, 20552076251378626
Kerkemeyer, L., Stapelfeldt, P.M., Brumme, U.M., Schwarzer, C., Endres, M. & Nave, A.H. (2025)
Neurol Rehabil 2025; 31 (2): 95-102
Priebe, J. A., Kerkemeyer, L., Haas, K. K., Achtert, K., Moreno Sanchez, L. F., Stockert, P., Spannagl, M., Wendlinger, J., Thoma, R., Jedamzik, S. U., Reichmann, J., Franke, S., Sundmacher, L., Amelung, V. E., Toelle, T. R. (2024).
Journal of Pain Research 26 June 2024 Volume 2024:17 Pages 2239—2255
Stapelfeldt, P.M., Müller, S.A.M., & Kerkemeyer, L. (2024)
Volume 4 - 2024
Achtert, K., Huchtemann, T., Altendorf, M., Kerkemeyer, L., Haring, M., Lummer, C., Frenz, L., Becking, T., Friedmann, J., Mildner, P., Schwarze, K., Steinhaus, L., Amelung, V., & Warnecke, T. (2023)
Neurological research and practice, 5(1), 23.
Frey, S. & Kerkemeyer, L. (2022)
Digital health, 8, 20552076221131142
Kerkemeyer, L., Claus, I., Kutscher, M., von Stülpnagel, V., Zur Nieden, P., PNM + steering committee, Huchtemann, T., & Warnecke, T. (2022)
Journal of Parkinson's disease, 12(4): 1307-1317
Kerkemeyer, L., Achtert, K., Herz, M., Frey, S., Hupfeld, J., Haack, G., Witte, C. & Amelung, V. E. (2022)
Gesundheits- und Sozialpolitik, 76(1), 38-47
Saur, S., Weisel, K. K., Lang, C., Fuhrmann, L. M., Steins-Loeber, S., Enewoldsen, N., Reichl, D., Zink, M., Jakobi, F., Rudolph, M., Ahnert, A., Braunwarth, W. D., Falkai, P., Koller, G., Behle, N., Hager, L., Hillemacher, T., Heepe, P., Müller, F. N., Kraus, T., Kiderman, Y., Horn, N., Kornhuber, J., Lins, S., Spitzer, P., Bönsch, D., Counot, C., Stemmler, M., Hildebrand, A., Amelung, V., Kerkemeyer, L., Berking, M. (2022)
Internet interventions, 28, 100517
Reichl, D., Enewoldsen, N., Weisel, K. K., Saur, S., Fuhrmann, L., Lang, C., Berking, M., Zink, M., Ahnert, A., Falkai, P., Kraus, T., Hillemacher, T., Müller, F. N., Lins, S., Bönsch, D., Kerkemeyer, L., Steins-Loeber, S. (2022)
Substance use & misuse, 57(4), 649-655
Reichl, D., Enewoldsen, N., Weisel, K. K., Fuhrmann, L., Lang, C., Saur, S., Berking, M., Zink, M., Ahnert, A., Falkai, P., Kraus, T., Hillemacher, T., Müller, F.-N., Kornhuber, J., Bönsch, D., Kerkemeyer, L., Steins-Loeber, S. (2022)
Journal of Clinical Psychology, 78(7), 1451-1462
Achtert, K., & Kerkemeyer, L. (2021)
European Journal of Health Economics, 22(8), 1151-1166
Loewenbrück , K.F., Stein, D.B., Amelung, V.E., Bitterlich, R., Brumme, M., Falkenburger, B., Fehre, A., Feige, T., Frank, A., Gißke, C., Helmert, C., Kerkemeyer, L., Knapp, A., Lang, C., Leuner, A., Lummer, C., Minkman, M.M.N., Müller, M., van Munster, M., Schlieter, H., Themann, P., Zonneveld, N., Wolz, M. (2020)
Journal of clinical medicine, 9(9): 2906
Kerkemeyer, L., Achtert, K., Claus, I., Happe, S., Overbeck, J., Kleen, N., Palesch, A., Schmuck, C., Krouß, S., Perick, J., Depenbrock, L., Nagel, M., Siebecker, F., Rose, O., & Warnecke, T. (2020)
Journal of clinical medicine, 9(7): 2272
Priebe, J. A., Haas, K. K., Moreno Sanchez, L. F., Schoefmann, K., Utpadel-Fischler, D. A., Stockert, P., Thoma, R., Schiessl, C., Kerkemeyer, L., Amelung, V., Jedamzik, S., Reichmann, J., Marschall, U., & Toelle, T. R. (2020)
Journal of pain research, 13: 1823-1838
Kerkemeyer, L., Wasem, J., Neumann, A., Brannath, W., Mester, B., Timm, J., Wobrock, T., Bartels, C., Falkai, P., & Biermann, J. (2018)
European archives of psychiatry and clinical neuroscience, 268(6): 611-619
Kerkemeyer, L., Lux, G., Walendzik, A., Wasem, J., Neumann, A. (2017)
Der Nervenarzt, Ausgabe 8/2017
Kerkemeyer, L., Reifferscheid, A., Pomorin, N., Wasem J. (2016)
Zeitschrift für Gastroenterologie, 54: 1237-1242
Kerkemeyer, L., Mostardt, S., Biermann, J., Wasem, J., Neumann, A., Walendzik, A., Jahn, R., Bartels, C., Falkai, P., Brannath, W., Breunig-Lyriti, V., Mester, B., Timm, J., & Wobrock, T. (2015)
European archives of psychiatry and clinical neuroscience, 265(2): 155-162
Kerkemeyer, L., Lägel, R., Amelung, V.
medhochzwei, Heidelberg 2021, 176-187
Priebe, J.A., Haas, K.K., Kerkemeyer, L., Schiessl, C., Tölle, T.R.
Springer Gabler, Berlin 2019, 157-168
Hessel, F., Biermann, J., Kerkemeyer, L., Korff, L., Mostardt, S., Neumann, A.
MWV Medizinisch Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft, Berlin 2013, 355-391
Noweski, M., Biermann, J., Mostardt, S., Kerkemeyer, L., Pouryamout, L., Neumann, A.
MWV Medizinisch Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft, Berlin 2013, 393-408
Noweski, M., Kerkemeyer, L., Mostardt, S., Biermann, J., Pouryamout, L., Neumann, A.
MWV Medizinisch Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft, Berlin 2013, 409-424
Matusiewicz, D., Neumann, A., Kerkemeyer, L., Lux, G., Buchberger, B., Mostardt, S., Biermann, J., Pouryamout, L., Wasem, J.
MWV Medizinisch Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft, Berlin 2013, 469-499
Kerkemeyer, L., von Stuelpnagel, V., Warnecke, T.
Parkinsonism and Related Disorders 2020
Kerkemeyer, L., Lux, G., Walendzik, A., Wasem, J., Neumann, A.
23.09.-25.09.2015, Regensburg
Gesundheitswesen 2015
Kerkemeyer, L., Wasem, J. Lux, G., Mostardt, S.
12.09.-14.09.2012, Essen
Gesundheitswesen 2012
Kerkemeyer, L., Kutscher, M., von Stülpnagel, V., zur Nieden, P., Warnecke, T.
08.03.-09.03.2021
Kutscher, M., Kerkemeyer, L., Amelung, V. E., Zeidler, J., Hoeper, J., Hoeper, K.
30.09.-01.10.2020, digital
LiKe Healthcare Research GmbH
Charlottenbrunner Str. 5A 14193 Berlin
+49 170 3092126
Die Versorgungsforschung beinhaltet beispielsweise die Analyse der gesundheitlichen Versorgung der Bevölkerung oder einer ausgewählten Population, die Entwicklung und wissenschaftliche Begleitung von neuen Versorgungskonzepten oder auch die Evaluation von neuen Versorgungsformen unter Alltagsbedingungen.
Es werden verschiedene quantitative und qualitative Forschungsmethoden angewendet, um die Forschungsfragen zu beantworten. Interessante Fragestellungen können unter anderem die Inanspruchnahme von gesundheitlichen Leistungen, die Verbesserung der Lebensqualität oder die Reduktion von Kosten sein.
Die LiKe Healthcare Research GmbH übernimmt sämtliche Tätigkeiten von der Entwicklung und Konzeption über die Durchführung bis hin zur Analyse und Aufbereitung der Ergebnisse gemäß den Anforderungen der Gesundheitspolitik, der Leistungserbringenden, der Krankenkassen oder der pharmazeutischen sowie medizintechnischen Industrie und weiteren Akteuren im Gesundheitssystem.
Leistungsspektrum
Evaluationen sind ein wichtiger Bestandteil der Versorgungsforschung, da sie die Wirksamkeit, Wirtschaftlichkeit und Umsetzbarkeit von (neuen) Versorgungsformen bewerten. In der Ergebnisevaluation werden verschiedene Outcomes betrachtet, z. B. die Krankheitsaktivität, die Verringerung von Symptomen oder die Verbesserung der Lebensqualität. Die gesundheitsökonomische Evaluation beinhaltet die Analyse der Krankheitskosten oder der Kosten-Nutzen-Relation von neuen Interventionen. Die Prozessevaluation konzentriert sich auf die wissenschaftliche Begleitung während der Implementierung.
Die LiKe Healthcare Research GmbH bietet Ihnen eine umfassende Evaluation Ihrer Idee an – mit einer Ergebnisevaluation, einer gesundheitsökonomischen Evaluation und einer Prozessevaluation. Wir nutzen hierzu gern ein Mixed-Methods Design, in dem miteinander kombinierte quantitative und qualitative Forschungsmethoden zur Erhebung und Auswertung von Daten verwendet werden.
Leistungsspektrum
Die Digitalisierung im Gesundheitswesen eröffnet eine Vielzahl an Möglichkeiten, um die Qualität der Versorgung zu verbessern. Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA), Digitale Pflegeanwendungen (DiPA), Robotik und Künstliche Intelligenz (KI) werden zunehmend zur Unterstützung der Versorgung eingesetzt, um die Versorgungsqualität zu verbessern und die Kosten zu senken. Dabei sind digitale Lösungen oft Teil von komplexen Interventionen.
Leistungsspektrum
Komplexe Interventionen bestehen aus einer Vielzahl interagierender Komponenten und schließen eine hohe Anzahl involvierter (Patienten-)Gruppen, Leistungserbringende, Organisationen oder weitere Akteure aus unterschiedlichen Kontexten und Settings des Gesundheitssystems ein. Komplexe Interventionen erfordern dabei meist interdisziplinäre und sektorenübergreifende Versorgung, um eine koordinierte und kontinuierliche Versorgung zu gewährleisten.
Leistungsspektrum
Interdisziplinäre und sektorenübergreifende Versorgung ist ein Ansatz zur Verbesserung der Versorgungsqualität. Durch die Zusammenarbeit von verschiedenen Fachdisziplinen aus ggf. unterschiedlichen Sektoren wird eine integrierte, koordinierte und kontinuierliche Versorgung der Patient*innen ermöglicht, die den spezifischen Bedürfnissen des Einzelnen gerecht wird. In jüngster Zeit spiegelt sich der Gedanke der interdisziplinären und sektorenübergreifenden Versorgung auch in Netzwerken wider.
Leistungsspektrum
In Deutschland bilden sich zunehmend multidisziplinäre Versorgungsnetzwerke bestehend aus verschiedenen Leistungserbringenden wie zum Beispiel Ärzt*innen unterschiedlicher Fachdisziplinen, Psychotherapeut*innen, Physiotherapeut*innen, Ergotherapeut*innen, Logopäd*innen, Apotheker*innen und anderen Akteuren im Gesundheitswesen zur Verbesserung der Versorgung von Patient*innen.
Leistungsspektrum